München
Die Landeshauptstadt München nahm vom 8. bis 28. Juli 2011 am Stadtradeln teil.
Weitere Infos zum Stadtradeln in München:
www.stadtradeln-muenchen.de
Statements der Teamkapitäne
Reisebericht der Münchner Stadtradeln-Gewinnerin
Bericht von der Siegerehrung am 8. Oktober 2011
Ansprechpartner in München
Auswertung
Die Radler legten insgesamt 261.083 km mit dem Fahrrad zurück und sparten dabei insgesamt 37.596,0 kg CO2 ein (Berechnung basiert auf 144g CO2 / Personen-Kilometer).
Dies entspricht 651,49% der Länge des Äquators.
Teilnehmer und Ergebnisse
Teamkapitäne

Hep Monatzeder, Bürgermeister
Team: Bürgermeister & Co. und Team: München für Klimaschutz
Als Münchner "Radlbürgermeister" bin ich auch dieses Jahr wieder mit dabei und freue ich mich besonders, dass die bundesweite Mitmachaktion "Stadtradeln" des Klima-Bündnis e.V. in der "Radlhauptstadt München" und überall in Deutschland Jahr für Jahr mehr Anhängerinnen und Anhänger findet. Zeigt mir das doch, dass bei den Menschen zunehmend ein neues Bewusstsein entsteht im Umgang mit den endlichen Ressourcen und zum Schutz des Klimas. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger nutzen das Fahrrad nicht nur in der Freizeit, sondern auch für die Fahrt zur Arbeit und andere Wege in der Stadt und stellen dabei fest, dass sie nicht nur Geld sparen, sondern auch noch Spaß haben. Die Landeshauptstadt München wird die Fahrrad-Infrastruktur deshalb konsequent weiter ausbauen und verbessern, um die Radlerinnen und Radler künftig noch komfortabler und sicherer durch München zu führen. Bis vor wenigen Jahren schien ein Radverkehrsanteil von 15 Prozent bei uns utopisch – heute wird diese Zahl an manchen Tagen schon deutlich übertroffen. Die 36 Prozent Radverkehrsanteil von Kopenhagen zeigen mir allerdings, dass auch für München in punkto Radverkehrsförderung noch wesentlich mehr drin ist. Davon profitieren am Ende alle: Lebensqualität, Klima und Stadtverkehr.

Joachim Lorenz, Referent für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München und Vorsitzender des Klima-Bündnis
Team: Gesundheit und Umwelt
Das Stadtradeln ist eine Aktion des Klima-Bündnis e.V. Aber was ist das eigentlich?
Dem "Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V." gehören inzwischen über 1.600 europäische Städte und Gemeinden und Landkreise in 18 europäischen Ländern an, deren Bündnispartner die indigenen Völker in den Regenwäldern Amazoniens sind.
Ziele sind:
- Reduktion der CO2-Emissionen um 10 Prozent alle fünf Jahre
- Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen bis spätestens 2030 (Basisjahr 1990)
- Schutz der tropischen Regenwälder durch Verzicht auf Tropenholznutzung
- Unterstützung von Projekten und Initiativen der Regenwald-Völker.
Eine Maßnahme, um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, ist der Umstieg vom Auto auf das Fahrrad oder den öffentlichen Nahverkehr. Stadtradeln mit seiner hohen Symbolkraft steht in Städten wie München für dieses Anliegen.
Deshalb macht München mit, deshalb macht das Referat für Gesundheit und Umwelt mit und deshalb mache ich mit und setze mich aufs Rad, wann immer mein Zeitplan es zulässt.

Gitte Günther
Team: Münchner Klimawerkstätten
Ich nehme an der Aktion Stadtradeln teil, weil ich es toll finde, dass wir so ein unmittelbares und messbares Ergebnis unseres alltäglichen Verhaltens und seiner Auswirkungen sehen können. Es bringt nämlich sehr wohl etwas, wenn viele Menschen im Kleinen ihr Verhalten ändern! Und es macht einfach Spaß, sich auf diese Weise mit anderen Städten zu messen - und ist auch noch gesund!
Die Förderung des Radverkehrs in München ist wichtig, da wir uns ja vorgenommen haben, die CO2-Emissionen bis 2030 auf die Hälfte zu reduzieren (im Vergleich zu 1990). Und damit können wir gar nicht früh genug anfangen! Außerdem kann man auf dem Radl diese wunderschöne Stadt einfach viel unmittelbarer erleben - ja, erfahren... Meine Vision ist es, dass zumindest die Innenstadt innerhalb der kommenden fünf Jahre autofrei wird, und damit zum Eldorado für Radlfahrer. Der öffentliche Raum wird dann endlich wieder den Menschen gehören, die beschwingt auf ihren Drahteseln dahertraben werden. Und das bedeutet eine echte Steigerung der Lebensqualität!

Richard Pongratz
Team: Münchens Lange Leute
Ich nehme an der Aktion Stadtradeln teil, weil mir, sowie vielen unserer Mitglieder bei Münchens Langen Leuten, das Radeln Spaß macht. Wir legen viele Wege sowohl im Alltag wie in der Freizeit mit dem Fahrrad zurück. Gemeinsame Radltouren stehen auch auf dem Programm.
Die Förderung des Radverkehrs ist wichtig, da das Fahrrad das ideale Transportmittel für kurze Entfernungen ist.

Martin Link
Team: Die Zuagroadelten
Ich nehme an der Aktion Stadtradeln teil, weil weil es Spaß macht und klimafreundlich ist. Motto: Licht, Luft, Sonne, Spaß - auf dem Radl geben wir Gas. Wind, Regen, Schnee - das tut uns auch nicht weh.
Die Förderung des Radverkehrs in München ist wichtig, da dadurch die Luft reiner, der Lärm weniger und insgesamt die Stadt lebenswerter wird.

Ulrich Karlowski
Team: Gesellschaft zur Rettung der Delphine
Ich nehme an der Aktion Stadtradeln teil, weil die Dinge doch alle miteinander verbunden sind. Auch wenn ich „nur“ in München radl und so CO2-Emissionen vermeide, dann nutzt es nicht nur den Menschen der Stadt und dem Land. Die Ozeane nehmen viel Kohlendioxid aus der Luft auf. Als Folge schwindet z.B. der Sauerstoffgehalt, es bilden sich Todeszonen wie z. B. in der Ostsee. Jede Radlerin, jeder Radler kann ein ganz kleiner Teil von etwas Großem sein – dem Schutz der Meeresumwelt. Das ist faszinierend, es müssen nur viele mitmachen.
Die Förderung des Radverkehrs in München ist wichtig, da da das Fahrrad auf kurzen bis mittleren Entfernungen ideal und eigentlich anderen Mobilitätsformen überlegen ist und weil es noch viel zu tun gibt, bis München sich den Titel „Radlhauptstadt“ tatsächlich verdient hat - aber auch da kann die Aktion ja nur zur Besserung beitragen.

Peter Kappel
Team: ADFC München
Ich nehme an der Aktion Stadtradeln teil, weil die Aktion zeigt, wie mit wenig Aufwand, viel für eine bessere Lebensqualität erreicht werden kann.
Die Förderung des Radverkehrs in München ist wichtig, da Radlfahrer keine Kriminellen sind.
Karin Hoffmann
Team ECT
Wir haben bei ECT traditionell viele Radfahrer. Am Stadtradeln teilzunehmen ist für uns also nur logisch und wir freuen uns, diese Aktion mit unseren geradelten Kilometern zu unterstützen. Wir sind ein mittelständisches Technologieunternehmen und in der Telekommunikationsbranche tätig. Bei uns arbeitet man viel am Computer, da ist das Stadtradeln ein willkommener Ausgleich. Außerdem engagieren wir uns gerne für den guten Zweck.

Katja Bachert
Team: Umweltinstitut München e.V.
Ich nehme an der Aktion Stadtradeln teil, weil ich genauso wie meine Team-Kollegen überzeugte Radfahrerin bin. Ob für die Fahrt ins Büro, zum Supermarkt oder in den Biergarten halten wir das Fahrrad für das beste und klimafreundlichste Verkehrsmittel innerhalb der Stadt.
Die Förderung des Radverkehrs in München ist wichtig, da die Stadt schon jetzt vollgestopft ist mit Autos, deren Abgase und Lärm unsere Lebensqualität einschränken. Jeder der sein Auto stehen lässt oder sogar ganz darauf verzichtet und stattdessen auf's Radel umsteigt, trägt aktiv zur Verbesserung des Stadtklimas bei.

Roland Hirth
Team: Münchner Schandis
Ich nehme an der Aktion Stadtradeln teil, weil mir Radfahren viel Freude macht und ich diese Freude gerne mit anderen teile.
Die Förderung des Radverkehrs in München ist wichtig, da in unserer Stadt für den Radverkehr zwar schon viel getan wurde, aber noch sehr viel mehr getan werden muss, damit die Radfahrer als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer behandelt und akzeptiert werden.
Es gibt viel zu tun - packen wir's an.
Walter Schramm
Team: wagnis4-Radler
Ich nehme an der Aktion Stadtradeln teil, weil gemeinsam mit den WohnungsbaugenossenInnen von wagnis 4 möchten wir einen aktiven Beitrag zum Klima-Bündnis beisteuern. Nicht allein durch energieoptimierten Wohnungsbau sondern auch durch umweltschonende Mobilität wollen wir ein bescheidenes Zeichen setzen.
Die Förderung des Radverkehrs in München ist wichtig, da Abgase und Lärm unsere an sich schöne Stadt stark belasten sowie die sozialen Funktionen der Stadtplätze eingeschränkt werden. Daher erwarten wir von der selbsternannten "Radlhauptstadt München" für ausreichend Radlstellplätze zu sorgen und endlich grünes Licht für einen reduzierten Autostellplatzschlüssel im Wohnungsbau zu sorgen.
Simon Hettenkofer
Team: Weiß/Blau
Ich nehme an der Aktion Stadtradeln teil, weil ich dies eine schöne Aktion finde, den Fahrradverkehr bundesweit und stadtweit zu fördern. Der Wettbewerb zwischen den Städten und den einzelnen Teams macht sicher viel Spaß.
Die Förderung des Radverkehrs ist in München wichtig, da ein Großteil von uns täglich mit dem Fahrrad unterwegs ist.

Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz (Fozzy)
Team: SportKreativWerksRadler
Ich nehme an der Aktion Stadtradeln teil, weil immer mehr für das Radfahren spricht und wir nicht nur reden, sondern handeln wollen. Außerdem habe ich verdammt viel Spaß am Radfahren und kann durch das Mehr an Bewegung im Alltag auch mehr leckeren Wein am Abend trinken.
Die Förderung des Radverkehrs in der ganzen Welt (wir treten trotzdem für München an) ist wichtig, da Radfahren Lärm, Abgase und Staus vermeiden hilft, gesund ist und Naturverbundenheit und Lebensqualität erhöht. Und noch aus vielen weiteren Gründen; einige habe ich unter
http://www.holistic-innovation.org/blog/2011/05/16 zusammengestellt.

Heiner Pyhel
Team: Radlhauptstadt München
Der Radlstar 2011 heißt Heiner Pyhel und wurde beim Abschlusstag der Münchner Radlschau-Woche gekürt. Seine Botschaft: "Spaß am Radeln ist keine Kunst. Man muss sich einfach etwas Zeit nehmen und sein Radl pflegen. Dann ist es auch egal, ob man einen Carbonrenner oder ein klassisches Hollandfiets fährt. Und nicht vergessen: Geschwindigkeit wird überschätzt - Licht nicht!"
Die Aktion "München sucht den Radlstar" ist Teil der Kampagne "Radlhauptstadt München", die das Ziel hat, einen wesentlichen Beitrag zur weiteren Steigerung des Radverkehrsanteils und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zu leisten. Die Münchnerinnen und Münchnern sollen zur häufigen und sicheren Nutzung des Fahrrads im Alltag motiviert und eine echte Fahrradkultur etabliert werden. Es werden die Maßnahmen der Münchner Radverkehrförderung und die zahlreichen Vorteile des Fahrrads als ideales städtisches Verkehrsmittel kommuniziert: Radeln steht für Unabhängigkeit, Flexibilität, Bewegungsfreude und urbane Lebensqualität.
Aktuelle Termine, Aktionen und Events sowie weitere Informationen zur Radlhauptstadt München sind zu finden unter:
http://www.radlhauptstadt.de/
Robert Ertl
Team: Bayerische Börse AG
Ich nehme an der Aktion Stadtradeln teil, weil sich die Börse und ihre Mitarbeiter der Nachhaltigkeit verpflichtet haben. Wir handeln nicht nur CO2-Emissionszertfikate und nachhaltige Finanzprodukte, wir arbeiten auch CO2-neutral – nicht zuletzt durch den Einsatz der börseneigenen Fahrräder für Termine in der Stadt. Das ist nur ein kleiner Beitrag zur Lösung der weltweiten Klimaproblematik, aber für uns ein wichtiges Signal.
Die Förderung des Radverkehrs in München ist wichtig, da es in dieser Stadt sehr viele leidenschaftliche Fahrradfahrer gibt.

Christian Dechant
Team: Spurwechsel
Die München Highlights Radtour
Wir entdecken gemeinsam: die Residenz der Wittelsbacher, die "schönste" Kirche Münchens, die Feldherrnhalle, das "Drückebergergasserl", den Königsplatz, die Ludwig-Maximilians-Universität, den Englischen Garten, die "Weißwurstallee" u.v.m..
Neugierig? Einfach zum Fischbrunnen kommen und mitfahren.
Sieben weitere München-Radtouren gibt's bei
http://www.spurwechsel-muenchen.de/
Andrea Brunner
Team: FutureRadler
Radeln für den Klimaschutz
Als Unternehmensberatung im Bereich Klimastrategie und Emissionshandel engagieren wir uns schon seit Jahren aktiv für den Klimaschutz. Dienstlich setzen wir möglichst viel auf umweltfreundliche Verkehrsmittel, ob auf dem Weg zur Arbeit oder auf Geschäftsreisen. Auch in der Freizeit nutzen die meisten Mitarbeiter das Rad und haben Spaß an Bewegung. Im Rahmen der Aktion "Stadtradeln 2011" wollen wir die Möglichkeiten von Emissionsminderung bewusst erleben und vielleicht quasi ganz nebenbei andere zum Umstieg auf das Rad motivieren.
Wir erleben gerne die "Radelhauptstadt" München aus der Radlerperspektive, auch weil uns heute und in Zukunft Lebensqualität und umweltfreundliche Mobilität ein wichtiges Anliegen sind.
Stefan Kerscher
Team: Rapid
Wir machen bei dieser Aktion gerne mit! Wir legen diese Anzahl Kilometer zwar seit 20 Jahren, Tag für Tag und von Beginn an auch ohne den Ansporn eines externen Wettbewerbs, zurück. Doch freuen wir uns alle, dass das Thema Stadtradeln und Verlagern von Lastkilometern auf klimaneutral bewegte Transportmittel seit einigen Jahren mehr und mehr öffentliches Interesse bekommt. Ab Anfang September werden wir mit einem Cargo Cruiser (Großes dreirädriges Lastenrad, das Europaletten-fähig ist) auch Lasten transportieren, die bis dato nur Kraftfahrzeuge bewegen konnten. Kunden und Firmen, die die Werbefläche nutzen wollen, können sich jederzeit bei Rapid melden!
Es wird zwar noch ein weiter Weg sein, bis München das selbstgesteckte Ziel erreicht. Für dessen Erreichen ist nicht in erster Linie ein Großseinsatz von Geldmitteln notwendig, eher ist eine Wandlung der Geisteshaltung erforderlich:
Die mentale Barriere der Dreiteilung des Verkehrs in Radler, Autofahrer und Fußgänger will zuallererst durchbrochen werden. Es scheint nämlich, dass der Mensch - sobald er auf die Straße tritt - nurmehr eine dieser drei für sich genommen sonderbaren Unterarten darstellt, aber keine rationale Einheit mehr, die auf kooperativem Weg ihr Ziel zu erreichen sucht. Doch der Stadtradler ist anders: Mit Rücksicht und Höflichkeit erreicht er sein Ziel vielleicht nicht schneller, aber sicherer, entspannter und daher auch ganz gewiss.
In diesem Sinne, lasst uns statt "nur" radeln, "stadtradeln"!
Reisebericht der Münchner Stadtradeln-Gewinnerin
Skandinavien mit dem Rad entdeckt
…und ganz nebenbei das Münchner Stadtradeln 2011 gewonnen.
Schon letztes Jahr wollten wir eine Tour in den Norden Europas antreten, aber das Wetter war einfach nicht für uns, Radler und Camper, bestimmt. Dieses Jahr wollten wir es wissen und ließen unseren Zweifel am Wetter in Deutschland. Und wie es der Zufall wollte, fielen unsere Reisedaten genau mit dem Aktionszeitraum des Münchner Stadtradelns zusammen.
Wir starteten in der Nähe von Berlin bei Regen und kühlen Temperaturen. Eine Fähre brachte uns von Rostock nach Helsinki, wo wir mit blauem Himmel und 27° Celsius empfangen wurden! Die nächsten Tage wurden geprägt durch kilometerlangen Wald, zahlreiche Seen und Tage, die nicht in der Dunkelheit enden (Sommernachtssonne). Zielstrebig radelten wir durch Finnland, Lappland und begegneten stets hilfsbereiten und aufgeschlossenen Menschen. Wir wurden begleitet von zahlreichen Rentieren und ab und zu auch von Mücken. Nach 11 Radltagen, 2.031 km und einigen Tausend Höhenmetern erreichten wir das Norkapp. Es zeigte sich bei wolkenlos blauem Himmel, so wie es nur einige Tage im Jahr zu sehen ist. Einfach unbeschreiblich, die Landschaft und das Gefühl am Ziel, am nördlichsten Punkt Europas zu sein!
Nun hatten wir uns aber auch mal einen Ruhetag verdient und beschlossen, mit den Hurtigruten ein paar Kilometer zurückzulegen. Wir genossen den Ausblick auf die faszinierende Fjordlandschaft Norwegens erst mal vom Schiff, eh wir dann einen Tag später, mit dem ca. 50 kg schweren Rad, die Fjorde hoch und runter radelten... und bloß nicht absteigen, das Fahrrad ist unschiebbar auf solch steilen Anstiegen. In Narwick entschieden wir uns gen Schweden zu fahren und schwedisch Lappland mit dem Bus zu durchqueren, da uns die Zeit im "Nacken" saß. Nach 1,5 Tagen waren wir froh wieder im Sattel zu sitzen, da wir einen ganz schönen A...-kater bekommen hatten von den weichen Sitzen. Mora hieß unsere Stadt, von der aus wir weiter gen Süden reisten. Ja, Schweden hatte einiges zu bieten, u. a. die täglichen Wetterkapriolen. Einmal regnete es so sehr, dass sogar die Autos am Straßenrand hielten, weil eine Sicht auf 50 m nicht mehr gewährleistet war. Zum Glück schien den nächsten Tag die Sonne, aber der Gegenwind war so stark, dass wir mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 12 km/h voran kamen und wir am Ende des Tages ziemlich kaputt ins Zelt fielen.
Wir entschieden uns spontan Dänemark mit in unsere Reise aufzunehmen und durchradelten eine der schönsten Städte Skandinaviens, Kopenhagen. Fazit: Muss man gesehen haben! Deutschland empfing uns nach 3.300 km mit dem gleichen Wetter wie vor 27 Tagen. Alles in allem ein unvergesslicher Urlaub, mit vielen Erlebnissen und Eindrücken, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Ich danke meinem Freund Tobias, der diese tolle Reise so gut geplant und uns in erstaunlich kurzer Zeit zum Norkapp gebracht hat. Vielen Dank auch meinem Kollegen, der meine telefonisch durchgegebenen Kilometer in meinen Stadtradel-Kalender eingetragen hat.
Vicky Arlt
Information und Anmeldung
Wolf Bruns
Tel.: (089) 68 09 95 90
E-Mail: 2011(at)stadtradeln-muenchen.de
Martina Weinzierl
Tel.: (089) 233 - 4 75 24
Fax: (089) 233 - 4 75 08
E-Mail: 2011(at)stadtradeln-muenchen.de
Landeshauptstadt München
Referat für Gesundheit und Umwelt
Bayerstr. 28 a
80335 München

