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STADTRADELN - Gemeinsam radeln
für Klimaschutz und Radverkehrsförderung

Vorbildliche KommunalpolitikerInnen
Sie machen den Menschen Lust am Radfahren und zeigen Gesicht für eine ernstgemeinte Radverkehrsförderung

Statements zum Stadtradeln aus den Gewinnerkommunen

Statements der Oberbürgermeister und BürgermeisterInnen der Fahrradaktivsten Kommunalparlamente, Städte und Gemeinden sowie STADTRADLER zur Aktion Stadtradeln 2011 und der Bedeutung der Radverkehrsförderung.  


Hans-Theo Mennicken, Bürgermeister der Stadt Rheinberg

Im Bereich Mobilität stellen sich für ländliche Kommunen besondere Herausforderungen. Gerade aus diesem Grund spielt die Veränderung des Nutzerverhaltens hin zu klima-freundlicher „Alltagsmobilität“ eine entscheidende Rolle. Das Motivieren zum Alltagswege-Radfahren sehe ich als die wirkungsvollste Maßnahme. Politik und Verwaltung sind gefordert, mit weiterer Optimierung der Radwegeinfrastruktur an bisher neuralgischen Punkten zu unterstützen.

Das Mitwirken der Stadt Rheinberg beim Stadtradeln 2011 hat wieder für einige Wochen dazu beigetragen, das Radfahrfieber deutlich zu entfachen. Der Faktor Spaß war mit entscheidend und wird auch auf andere Klimaschutzaktivitäten übertragen.Es ist gelungen, mit über 1700 registrierten Radlern gut 5 % der Gesamtbevölkerung zu aktivieren. Mit Stadtradeln konnte in den örtlichen Pressemedien und damit der öffentlichen Wahrnehmung das sonst eher vernachlässigte Thema Radfahren fast täglich platziert werden. 

Ich hoffe, dass die tolle Aktion Stadtradeln auch nach 2012 weiter organisiert werden kann.


Jörn Marx, Bürgermeister und Dresdner Beigeordneter für Stadtentwicklung

Die Mobilität von morgen wird anders aussehen als jene von heute. Das Stadtradeln ist eine schöne Aktion, um einen Impuls zu setzen, diesen Wandel zu begleiten. Die Menschen bewegen sich gesünder und leisten dazu noch einen Beitrag zum Klimaschutz. Dresden hat diesen bundesweiten Wettbewerb in der Kategorie "meistgefahrene Kilometer" gewonnen - darüber freuen wir uns. Es zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind.  

 

 


Anita Meinelt, Erste Bürgermeisterin der Stadt Moosburg

Die Stadt Moosburg begrüßt die Aktion „Stadtradeln“ außerordentlich und ich freue mich sehr, dass unsere Bürgerinnen und Bürger im zweiten Jahr „Stadtradeln“ wieder fleißig Kilometer gesammelt haben und die Vorjahresergebnisse verbessern konnten.

Radfahren hält fit, ist gesund und macht Spaß, Radfahren spart Geld und schont die Haushaltskasse. Radfahren verursacht keine Lärm- und Schadstoffemissionen und bedeutet vor allem aktiven Klima- und Umweltschutz, Bereiche, die nicht nur eine globale Herausforderung darstellen, sondern  bei denen sich auch Kommunen in vielfältiger Art und Weise einbringen müssen und tatkräftig mitwirken können, um die Rahmenbedingungen für einen klimafreundlichen Alltag zu schaffen.

Die Aktion „Stadtradeln“ hat sicherlich wieder dazu beigetragen, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für das Radfahren als umweltschonendes Verkehrsmittel im täglichen Leben zu fördern.


Boris Palmer, Oberbürgermeister der Universitätsstadt Tübingen

Die Aktion "Stadtradeln 2011" war in Tübingen ein großer Erfolg. Es ist  faszinierend wie viele Bürgerinnen und Bürger für Tübingen in die Pedale getreten sind! Verglichen mit unserer Teilnahme beim Stadtradeln 2008 sind mehr als acht mal so viele mitgeradelt. Damals haben die Tübinger Stadtradlerinnen und Stadtradler den Äquator gut einmal umrundet, dieses Jahr waren es ganze neun Umrundungen! Diese vielen Radl-Kilometer zeigen eindrucksvoll, wie wichtig und etabliert das Verkehrsmittel Rad für Tübingen, der Stadt der kurzen Wege, ist. Damit das Fahrrad als gleichberechtigtes Verkehrsmittel gefördert und anerkannt wird, werde ich mich weiterhin für mehr und besseren Radverkehr in Tübingen
einsetzen. Ganz sicher auch wieder beim Stadtradeln.


Reinhard Pissowotzki, Bürgermeister der Stadt Meldorf 

Das Stadtradeln wurde bei uns zu einer Erfolgsstory.

Die örtlichen Macher haben mit ihrer Begeisterung die Bevölkerung angesteckt und konnten gegenüber dem Vorjahr 50% mehr Teilnehmer begrüßen. Dadurch wurden, obwohl bei uns das Wetter nicht fahrradgerecht war (viel Regen und viel Wind), über 14.000 zusätzliche Kilometer geradelt. Das Ergebnis ist der 2. Platz in der Kategorie „Meiste Kilometer pro Einwohner“!

Ich danke den örtlichen Organisatoren für ihren Einsatz und den vielen Einwohnern für das Mitmachen.

Für 2012 erhoffe ich nochmals eine Steigerung, da ich glaube, hier in Meldorf können weitere Menschen für die gute Idee gewonnen werden. Ich freue mich auf das Stadtradeln 2012. 


Michael Muther, Erster Bürgermeister der Gemeinde Weßling

Die Gemeinde Weßling ist durch extrem hohes Verkehrsaufkommen auf der Staatsstraße durch den Ortsteil Weßling erheblich belastet. Eine Umfahrung der Ortschaft ist planfestgestellt, kann aber aufgrund der noch ungeklärten Finanzierung derzeit nicht realisiert werden.

Für uns in Weßling ist es deshalb äußerst wichtig, den innerörtlichen KFZ-Verkehr zu reduzieren. Mit dem Rad und ein paar Schritten zu Fuß; Hiermit können wir eine erhebliche Entlastung erreichen. Deshalb sind öffentlich wirksame Aktionen unerlässlich. Dass die Aufrufe der Organisatoren (BN und SoKO Gruppe der Gemeinde)
auf fruchtbaren Boden gefallen sind, zeigt das Ergebnis unserer Gemeinde.

Meine Zielsetzung sind Aktionen zur weiteren Sensibilisierung unserer Bürgerinnen und Bürger zu dieser Thematik. Ich danke unseren Organisatoren für die Durchführung und allen teilnehmenden Radlerinnen und Radlern.


Manfred Kösterke, Oberbürgermeister der Stadt Traunstein

Radfahren hält fit, schont die Umwelt und vermeidet Staus auf den Straßen. Das sind drei gute Gründe, warum wir in Traunstein am Stadtradeln teilnehmen und unsere Bürgerinnen und Bürger ermuntern, öfter einmal vom Auto aufs Rad umzusteigen. Die Radwege und verkehrs-
beruhigten Bereiche in unserer Stadt bieten für eine Aktion wie das Stadtradeln ausgezeichnete Voraussetzungen. Mit 15.000 Kilometern war die Aktion auch dieses Mal wieder ein Erfolg, auf den die Teilnehmer stolz sein können. Ganz besonders stolz sind wir auf das Ergebnis unseres Gesamtsiegers Jürgen Mayer: Er ist über 1000 Kilometern geradelt und hat damit nicht nur alle anderen Teilnehmer hinter sich gelassen, sondern auch bundesweit einen Platz in der Spitzengruppe erreicht. Das ist wirklich eine tolle Leistung!